Schon im Oktober 2017 hat der Kultur- und Heimatverein Markersdorf e.V. die Sonderausstellung im Görlitzer Kaisertrutz, mit der an den anonymen Millionenspender erinnert wurde, besucht. Seit 1995 hatte er der Stadt Görlitz jährlich eine Spende im Wert von einer Million D-Mark zukommen lassen, erst 2016 versiegte der Fluss. Die Spende war an die Bedingung geknüpft, dass das Geld für den Erhalt der Görlitzer Baudenkmale eingesetzt und der Name des Spenders nicht bekannt wird.

Innerhalb dieser 22 Jahre konnten mehr als 1.200 Projekte von privaten Bauherren, Vereinen, kirchlichen und kommunalen Einrichtungen besonders gefördert werden. Die Auswirkungen dieser großzügigen Spende sind im Stadtbild deutlich sichtbar und 19 ausgewählte Projekte davon wurden in der Sonderausstellung näher erläutert.

Unsere Gruppe hat im Kaisertrutz mit Interesse den Einsatz dieser rund elf Millionen Euro verfolgt. Mit den Objekten wurde an die Gründung der Stiftung erinnert, Eigentümer berichteten über die oft ungeahnten Herausforderungen bei der Sanierung der Gebäude und Restauratoren gaben Einblicke in ihre Arbeit. Wir konnten uns als Besucher selbst beim Freilegen von übermalten Dekoren oder bei alter Schablonen-Malerei erproben.

November - keine Zeit zum Trübsalblasen, denn die dunkle, an Bewegung ärmere Jahreszeit ist gut für ein Treffen an der Bowlingbahn im Rosenhof Görlitz. Auf den zwei Bahnen gab am 11. November 2017 jeder der Gruppe das Beste, auch wenn nicht immer alle zehn Kegel zu Fall kamen.
IMAGE_ALT
Ehrgeiz spornte alle Spieler an und zwischen den lockeren Gesprächen spürte man Konzentration und Anspannung, aber die allgemeine Freude bei einem tollen Wurf war nicht zu überhören. Absoluter Spitzenreiter an diesem Abend war Horst Lange. So vergingen die zwei Stunden wie im Fluge und für den "Fitness-Teller" danach fehlte uns nicht der Appetit.

Nach einem Bericht von R. Urban in der Dezember-Ausgabe 2017 des Schöpsboten.