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Von der Kaffeebohne bis zur Tasse Kaffee

Eulkretscham
Eulkretscham
Von einer Ausfahrt der Volkssolidarität Jauernick-Buschbach zur Kaffeerösterei in Waltersdorf mit Zwischenstopp im Eulkretscham berichtet Heinz Schindler in der Juli-Ausgabe des Schöpsboten:

Das Ziel unserer Halbtagesfahrt am 28. Mai 2019 war die Kaffeerösterei in Waltersdorf. Doch zuvor brachte uns der Bus zum Mittagstisch in den Eulkretscham bei Großhennersdorf. Allein diese Fahrt durch die Natur war schon durch das satte Grün eine Augenweide, der leichte Regen schien die Farben noch zu bekräftigen. Die fehlende Sonne hatte keinen Einfluss auf die Stimmung der Reisenden.

Nach dem Mittagessen ging die Fahrt nun weiter über Zittau, Oybin, Jonsdorf nach Waltersdorf zur Kaffeerösterei. Hier wurden wir bereits erwartet. Bei einem Vortrag erfuhren wir alles über den Kaffee, von der Bohne, das Rösten bis zum Getränk. Dass Kaffee in Höhenlagen von 300 bis über 3.000 Meter über NN gedeiht und auf Bäumen wächst, war bisher weniger bekannt. Ebenso hat auch die Temperatur bei der Zubereitung vom Mahlen bis zum Aufbrühen mit Wasser, einen entscheidenden Einfluss auf den Geschmack des Getränkes.

Das anschließende Kaffeetrinken im Niederkretscham mit einem reichhaltigem Angebot von Kuchen erfolgte nun in angeregter Runde - hat der Kaffee hier als Droge gewirkt?
Die Kaffeerösterei in Waltersdorf
Die Kaffeerösterei in Waltersdorf
Alles hat einmal sein Ende, auch dieser Tag und so nahmen wir Abschied vom Oberland und dem Zittauer Gebirge ohne freie Sicht auf die Lausche, diesen Blick hatten tiefhängende Wolken verhindert.

Für diese schönen und geselligen Stunden möchte ich unserer Karin und ihren Helferinnen recht herzlich danken. Mein Dank gilt auch dem Fahrer des "Rennersdorfers" für seine ruhige Fahrweise und seine Erklärungen zu Gegenden und Orten, durch die wir fuhren.